Ako funguje AHA/BHA peeling a prečo ho spomína Kim Kardashian

Wie ein AHA/BHA-Peeling wirkt und warum Kim Kardashian es erwähnt

, Von Persona Shop, 9 min Lesezeit

Warum AHA/BHA-Peelings heute so viel Aufmerksamkeit erhalten

Wenn von „Kim-Kardashian-Haut“ die Rede ist, denken viele an eine glatte Oberfläche, einen ebenmäßigen Hautton und den typischen „Glow“. In Gesprächen und Videos rund um ihre Hautpflegeroutine kommt häufig Exfoliation vor – insbesondere chemisches Peeling mit AHA/BHA-Säuren, das dazu beitragen soll, die Hauttextur zu verfeinern und das Hautbild zu vereinheitlichen.

Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass ein AHA/BHA-Peeling keine „Wunderabkürzung“ ist. Es ist ein Hilfsmittel, das dann funktioniert, wenn es passend zum Hauttyp ausgewählt, angemessen dosiert und durch den Schutz der Hautbarriere sowie SPF ergänzt wird. Dermatologinnen und Dermatologen weisen zugleich darauf hin, dass chemische Exfoliation sicher und nicht übermäßig erfolgen sollte, da es sonst sehr leicht zu Irritationen kommen kann.

Was chemische Exfoliation ist (und was realistisch davon zu erwarten ist)

Chemische Exfoliation bedeutet, dass abgestorbene Zellen auf der Hautoberfläche mithilfe von Säuren gelöst werden – am häufigsten mit Alpha- und Beta-Hydroxysäuren. Sie unterscheidet sich vom mechanischen „Schrubben“ mit einem Peeling oder einer Bürste.

In der Praxis kann eine regelmäßig und vernünftig abgestimmte Exfoliation:

  • raue Stellen und Unebenheiten verfeinern,

  • bei verstopften Poren helfen (insbesondere BHA),

  • ein ebenmäßiger wirkendes Hautbild und einen „strahlenderen“ Eindruck unterstützen.

Dennoch gilt weiterhin: Es handelt sich nicht um eine Behandlung von Hauterkrankungen, und das Ergebnis wird üblicherweise als Verbesserung des Erscheinungsbildes bewertet, nicht als „dauerhafte Beseitigung des Problems“.

AHA vs. BHA: Worin liegt der Unterschied und für wen eignen sie sich?

AHA (Alpha-Hydroxysäuren) wirken typischerweise eher „oberflächlich“ – vor allem auf die Hauttextur, einen fahlen Hautton und das Gefühl von Glätte. Zur AHA-Gruppe gehören beispielsweise Glykol-, Milch- und Mandelsäure. In der Kosmetik und Dermatologie werden sie als schonendere oberflächliche Peelingsubstanzen eingesetzt, die das Erscheinungsbild rauer Stellen und Unebenheiten verbessern.

BHA (Beta-Hydroxysäuren) sind dafür bekannt, vor allem mit der Pflege von Poren und fettigerer Haut in Verbindung zu stehen; meist handelt es sich um Salicylsäure. Bei der Auswahl folgt man daher häufig einer einfachen Logik: Wenn es um verstopfte Poren und fettige Haut geht, ist BHA meist die praktischere Wahl; bei einer verdickten Hautoberfläche und einem matten Erscheinungsbild kann AHA besser geeignet sein. (Bei empfindlicher Haut wird mitunter auch PHA als sanftere Alternative verwendet.)

Warum AHA/BHA nur bei sicherer Anwendung wirksam ist

Die Wirkung von AHA-Produkten hängt von der Art der Säure, ihrer Konzentration, dem pH-Wert und der gesamten Formulierung ab. Daher kann ein „Peeling“ in Form einer Maske eine völlig andere Wirkung haben als ein Säuretoner oder ein Reinigungsgel mit niedriger Konzentration.

Und hier liegt der häufigste Fehler: Menschen wünschen sich schnelle Ergebnisse, wenden Säuren zu häufig an (oder kombinieren mehrere Exfoliantien gleichzeitig), und die Haut reagiert mit Rötungen, Brennen und Trockenheit. Auch Joanna Czech, die mit mehreren bekannten Persönlichkeiten einschließlich Kim Kardashian arbeitet, betont immer wieder, dass Exfoliation vernünftig und nicht aggressiv erfolgen sollte.

So integrieren Sie ein Peeling in Ihre Routine (ohne die Barriere zu „schädigen“)

Am besten beginnen Sie zurückhaltend. Wenn Sie neu mit AHA/BHA starten, wählen Sie eine niedrigere Konzentration oder ein Produkt, das abgespült wird, und beobachten Sie, wie Ihre Haut reagiert.

Ein sehr praktischer Rahmen:

  • abends: Exfoliation (AHA oder BHA) + feuchtigkeitsspendende/beruhigende Creme,

  • morgens: sanfte Reinigung + Feuchtigkeitspflege + Breitband-SPF.

Täglicher Sonnenschutz ist bei aktiver Hautpflege entscheidend – nicht nur „im Sommer“. Die Sonne beschleunigt die lichtbedingte Hautalterung, und bei potenziell reizenden Wirkstoffen ist der Schutz der Haut in der Regel noch wichtiger.

Und was ist mit Retinol?

Retinol ist ein hervorragendes Hilfsmittel, kann bei empfindlicheren Menschen jedoch Irritationen verursachen. Die Mayo Clinic erwähnt, dass Retinol Reizungen hervorrufen kann (die mit der Zeit häufig nachlassen). Daher empfiehlt es sich, bei der Anwendung schrittweise vorzugehen.

In der Praxis wird häufig empfohlen, starkes Retinol und starke AHA/BHA-Produkte nicht am selben Abend zu kombinieren, insbesondere wenn Sie zu empfindlicher Haut neigen. Besser ist es, abzuwechseln (z. B. Säuren 1–2× pro Woche und Retinol an anderen Abenden) und auf ausreichende Feuchtigkeitsversorgung zu achten.

Die häufigsten Fehler, die den „Glow zunichtemachen“

Die meisten Probleme entstehen nicht, weil AHA/BHA „nicht wirkt“, sondern durch eine falsche Anwendung:

  1. eine von Anfang an zu hohe Anwendungshäufigkeit,

  2. das Übereinanderschichten mehrerer Exfoliantien,

  3. das Vernachlässigen von SPF,

  4. das Ignorieren von Hautsignalen (Brennen, Spannungsgefühl, Schüppchen).

Wenn die Hautbarriere geschwächt wird, kann die Haut paradoxerweise schlechter aussehen: trockene Stellen, ungleichmäßiges Make-up, Empfindlichkeit und Reaktivität.

So wählen Sie ein AHA/BHA-Produkt aus 

Bei der Auswahl lohnt es sich, auf drei Dinge zu achten: Form, Stärke und Verträglichkeit.

Die Form bestimmt die Intensität. Toner und Seren sind meist wirksamer als Reinigungsgele (die abgespült werden). Masken und „Peelings für zu Hause“ können stark sein – hier ist es umso wichtiger, die Anleitung einzuhalten und es nicht zu übertreiben.

Die Stärke wird nicht allein durch den Prozentanteil bestimmt. Auch der pH-Wert und die gesamte Formulierung können beeinflussen, ob ein Produkt „sanft“ oder „aggressiv“ ist. Offizielle Quellen geben zugleich an, dass AHA eine Exfoliation bewirken und deren Ausmaß von der Art der Säure, der Konzentration, dem pH-Wert und weiteren Faktoren der Formulierung abhängt.

Die Verträglichkeit ist ein Signal. Wenn die Haut nach der Anwendung regelmäßig brennt, austrocknet oder sich Rötungen verstärken, weist dies darauf hin, dass die Anwendung zu intensiv oder das Produkt ungeeignet ist.

Produkttipp (wenn Sie den „Kardashian-Vibe“ möchten, aber mit einer realistischen Routine)

Wenn Sie nach einem Peeling für zu Hause suchen, das AHA/BHA kombiniert und auf einen „glättenden“ und aufhellenden Effekt ausgerichtet ist, können Sie Produkttypen wie Super Lift (AHA/BHA + retinoide Inhaltsstoffe + Pflanzenextrakte) in Betracht ziehen. Bei einer solchen Zusammensetzung ist es sinnvoll, langsam zu beginnen und die Anwendungshäufigkeit nicht zu übertreiben – insbesondere, wenn Sie bereits an anderer Stelle Ihrer Routine Retinol verwenden.

Für eine sanftere, regelmäßige Exfoliation werden häufig auch exfolierende Tücher/Pads gewählt (z. B. aus der Linie ABR Complex), die sich schnell und bequem anwenden lassen. Auch hier gilt jedoch: Wenn sie AHA/BHA und Retinol enthalten, verwenden Sie sie zurückhaltend und achten Sie auf Feuchtigkeitsversorgung sowie SPF.

Fazit: „Perfekte Haut“ ist kein Trick, sondern Disziplin

Was auf Fotos wie „perfekte Haut“ aussieht, ist meist eine Kombination aus einer konsequenten Routine, richtig ausgewählten Wirkstoffen und Sonnenschutz. Ein AHA/BHA-Peeling kann ein hervorragender Helfer bei Hauttextur, Poren und fahlem Hautton sein – allerdings nur, wenn Sie es überlegt anwenden und nicht als täglichen Belastungstest für die Haut betrachten.


3) MINI-CHECKLISTE

  • Beginnen Sie langsam mit AHA/BHA (1× pro Woche) und steigern Sie erst danach.

  • Wählen Sie die Säure passend zum Ziel: Poren/fettige Haut (BHA), Textur/Hautton (AHA).

  • Kombinieren Sie starke Säuren und starkes Retinol nicht am selben Abend (insbesondere bei empfindlicher Haut).

  • Tragen Sie nach der Exfoliation immer eine feuchtigkeitsspendende, barrierestärkende Creme auf.

  • SPF gehört jeden Tag zur Pflichtausstattung, nicht nur im Sommer.

  • Reduzieren Sie bei Brennen, Spannungsgefühl und Schuppen die Häufigkeit oder legen Sie eine Pause ein.


4) FAQ

1) Wie oft sollte ich ein AHA/BHA-Peeling anwenden?
Beginnen Sie mit 1× pro Woche. Wenn Ihre Haut gut damit zurechtkommt, können Sie die Anwendung schrittweise auf 2× pro Woche steigern; bei empfindlicher Haut reicht häufig weniger.

2) Was eignet sich besser bei verstopften Poren: AHA oder BHA?
Am häufigsten wird BHA (Salicylsäure) gewählt, da es mit der Pflege von Poren und fettigerer Haut in Verbindung steht.

3) Hilft AHA/BHA auch bei Pigmentflecken?
Es kann ein ebenmäßigeres Erscheinungsbild des Hauttons und den „Glow“ unterstützen, bewirkt jedoch keine sofortige oder garantierte Beseitigung von Pigmentierungen. Entscheidend ist SPF.

4) Kann ich Peeling und Retinol gemeinsam verwenden?
Ja, aber mit Vorsicht. Für die meisten Menschen eignet sich ein Wechsel (Säuren an anderen Tagen als Retinol), um Irritationen zu minimieren.

5) Eignet sich chemische Exfoliation auch für empfindliche Haut?
Das kann sie, wenn Sie eine sanftere Form und eine niedrigere Anwendungshäufigkeit wählen und die Hautbarriere durch Feuchtigkeitspflege unterstützen. Bei reaktiver Haut ist ein zurückhaltendes Vorgehen besser.

6) Wie schnell sehe ich Ergebnisse?
Die Hauttextur kann bereits nach einigen Anwendungen glatter wirken, doch ein ebenmäßiger wirkender Hautton benötigt meist mehr Zeit und hängt von der Routine ab.

7) Warum muss ich bei Säuren auf SPF achten?
Weil UV-Strahlung die Hautalterung verstärkt und Sonnenschutz bei aktiver Hautpflege für ein stabiles Ergebnis noch wichtiger ist.

8) Wann sollte ich besser auf ein Peeling verzichten?
Wenn die Haut gereizt ist, brennt, sich stark schuppt oder wenn Ihre Hautbarriere gerade geschwächt ist. Dann ist es besser, die Häufigkeit zu reduzieren und sich auf die Regeneration zu konzentrieren.

 


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